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Internationaler Frauentag: 100 Jahre Wahlrecht

25. Osnabrücker Frauenfrühstück

07.03.2018 | Am 4. März 2018 fand das traditionelle Osnabrücker Frauenfrühstück zum 25. Mal statt.

Rund 250 Kolleginnen nahmen an der Veranstaltung mit dem Thema „100 Jahre Wahlrecht“ teil. Frauen in Deutschland haben erst seit 100 Jahren das Recht zu wählen und gewählt zu werden. Gewerkschafterinnen stellten beispielhaft Frauen vor, die sich für die Gleichheit der Frau in den letzten 100 Jahren eingesetzt haben: Clara Zetkin, die für den internationalen Frauenkampftag eintrat, die Juristin Elisabeth Seibert setzte sich bei der Verabschiedung des Grundgesetzes im Jahr 1948 dafür ein, dass im Artikel 3 die Formulierung „Männer und Frauen sind gleich“ aufgenommen wurde. Zwei Frauen, die in Osnabrück verwurzelt waren, die streitbare Pädagogikprofessorin Elisabeth Siegel, der zu Ehren Osnabrück den einzigen Frauenpreis vergibt und eine der ersten Professorinnen Deutschlands, Anna Siemsen. Heide Simonis, die erste deutsche Ministerpräsidentin und Ramona Pisal, der wir das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Führungspositionen verdanken.

Die Gewerkschafterinnen schlossen sich mit großer Mehrheit der Resolution an, die fordert, dass der neue Feiertag in Niedersachsen der Internationale Frauentag werden soll.

Das Improvisationstheater „Sportfreunde Haseglück“ spielte unter dem Motto: „Ihr habt die Wahl“.

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