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Turnierbericht des Azubi-Cup 2019

Die Kupferstecher (fast) nicht zu bremsen

13.11.2019 | Am Freitag, dem 08.11.2019 fand der 17. Azubi-Cup der IG Metall Jugend Osnabrück statt. Das Turnier kann somit schon fast als traditionell bezeichnet werden, denn erneut fanden sich über 80 Auszubildende, die in insgesamt zehn Mannschaften beim Turnier mitspielten.

Gespielt wurde dieses Jahr in zwei Gruppen von je fünf Mannschaften, bei einer Spieldauer von zwölf Minuten. Das hört sich zuerst nach nicht viel an, brachte aber gerade die Teams mit weniger Auswechselspielern und –spielerinnen zum Ende hin ganz schön ins Schwitzen. So hatte jede Mannschaft zunächst einmal vier Spiele zu bestreiten, bis es für die vier besten Teams jeder Gruppe in die KO-Runde ging. Hier war die Gruppe B leicht im Vorteil, da ein Team nicht angetreten ist und somit die vier verbleibenden Mannschaften dieser Gruppe die Teilnahme im Viertelfinale schon im Vorfeld sicher hatten. Einen Leistungsabfall hatte dies allerdings nicht zur Folge, da die Platzierung in der Gruppe maßgeblich entscheidend war, da niemand gerne auf den Gruppenersten oder –zweiten der Gruppe A treffen wollte. Hierbei handelte es sich mit Kupferstecher 1 und Hömers Elite um niemand anderen, als den Zweiten und Dritten des Vorjahres.

Diesen beiden konnten die Teams Kupferstecher 2 und „Das Team was ich persönlich am besten finde“ entgehen, da sie den ersten Platz der Gruppe B im letzten Gruppenspiel unter sich ausmachten.

Im Viertelfinale konnten sich letztendlich fast alle Favoriten durchsetzen, nur Atlético Frimo, Dritter der Gruppe A gelang die Überraschung gegen den zweiten der Gruppe B. So kam es nun zu den Halbfinalpartien zwischen Hömers Elite gegen Kupferstecher 2 und Atlético Frimo gegen Kupferstecher 1. Die erstgenannte Partie ging ohne Spiel an die Kupferstecher 2, da Hömers Elite nach einem intensiven Viertelfinale gegen die Rote Brigade nicht mehr antreten wollte, um keine Verletzung zu riskieren, da die Kräfte so gut wie aufgebraucht waren. Genug Kräfte hingegen hatte noch Atlético Frimo, die nicht nur die lauteste Anhängerschaft, sondern auch genug Einwechselspieler mitgebracht hatten, um tatsächlich das Halbfinale 3 zu 2 für sich zu entscheiden. Wohlgemerkt gegen eine Mannschaft, die in der Gruppenphase alle Punkte geholt und 30 zu 6 Tore erzielt hatte. Frimo verhinderte so auch ein reines KME Finale. 

Das Spiel um Platz drei wurde im Anschluss wie schon in den vergangenen Jahren im Siebenmeterschießen ausgetragen und wie schon in den vergangenen Jahren sicherte sich Hömers Elite ihren dritten Platz.  

Das Finale hingegen war in diesem Jahr hingegen eine eindeutige Machtdemonstration der Kupferstecher. Hatte sich Frimo im Halbfinale noch durchsetzen können, setzte nun auch bei ihnen ein deutlicher Kraftverlust ein und die halbwegs ausgeruhten Kupferstecher 2 ließen mit 8 zu 1 Toren am Ende sogar noch Gnade walten. 

KME sicherte sich somit im sechsten Anlauf seit 2013 wieder den Titel des Azubicups. Wenn diese Mannschaft im nächsten Jahr wieder so antreten kann, wird es sehr schwer für die anderen Betriebe, ihnen den Titel streitig zu machen.

Der Ausklang des Abends fand wie immer in der Sportsbar statt, wo die restlichen Verzehrmarken eingelöst wurden und noch das ein oder andere gute Gespräch stattfand.