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Ein Festivalwochenende für Globetrotter – Eintritt zu allen Veranstaltungen frei

Fest der Kulturen vom 13.-15. September 2019

13.08.2019 | Am dritten Sonntag im September, dem 15.09.2019 treffen sich wieder Vereine und Gruppen aus Osnabrück, über Migration zu informieren. Wie in der Vergangenheit auch, ist es für uns als IG Metall eine selbstverständliche Pflicht, dass wir uns aktiv am Fest der Kulturen beteiligen. Die Arbeitswelt ist ein wichtiges Thema und die Begegnung mit uns der richtige Weg. Uns liegt daran, viele Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen und wollen auch, dass uns alle Kolleginnen und Kollegen kennenlernen.

Das Fest beginnt um 13 Uhr und endet gegen circa 19 Uhr und findet auf und um den Rathausmarkt herum statt. Wir laden alle Kinder und ihre Eltern, ein uns am DGB-Stand zu besuchen. Wir werden uns mit vielfältigen Aktionen als Gewerkschaften gemeinsam mit unserem Dachverband präsentieren. Ihr findet den Gewerkschafts-Pavillon wieder am Nebeneingang Lortzingstraße / Fritz-Wolf-Platz. Wir freuen uns auf euch.

Programm:
Auch in diesem Jahr präsentiert das städtische Büro für Friedenskultur ein Fest der Kulturen XXL. Vom 13. bis zum 15. September sorgen drei Tage voller Musik und Begegnung und bei freiem Eintritt für ein internationales Feeling und gute Stimmung in der Friedensstadt.

Am Freitag, 13. September, bringen sich in der kleinen "Weltenbummler Nacht" internationale Musikerinnen und Musiker mit Konzerten verschiedener Stilrichtungen ein. Das Publikum hat die Möglichkeit, zu und zwischen den Auftritten in der Innenstadt zu bummeln oder einfach zu verweilen. Auf jeden Fall wird von den Bands ein musikalisch abwechslungsreicher und stimmungsvoller Abend geboten. Im Stadtgaleriecafé erwartet die Fado Group Geraçoes aus Portugal ab 19 Uhr ihre Gäste zu einem traditionellen Fado-Abend aus Lissabon, im Planeta Sol beginnt das Latin Jazz Konzert mit dem Yvonne Weijers Trio aus der Osnabrücker Partnerstadt Haarlem (Niederlande) um 19.30 Uhr. Mit ihrer schönen, klaren Stimme singt Yvonne swingende Lieder über die Liebe und über das Leben in englischer, spanischer, brasilianischer, niederländischer und auch deutscher Sprache. Im Unikeller bittet um 20 Uhr der Sinti-Swing mit der Gruppe Chapeau Manouche aus Oldenburg zum Tanz. Die Gruppe hat sich dem konzertanten Sinti Swing zwischen Tradition und Moderne verschrieben. Seit 2010 erobern die vier Oldenburger Musiker vor allem die Herzen ihrer Zuhörer. Mit dem Café Caliente lädt die finale Salsa Party im Haus der Jugend ab 21.30 Uhr ein, den Abend mit Salsa, Merengue und Bachata ausklingen zu lassen.

Am Samstag, 14. September, ab 16 Uhr wird ein Sinti-Musik-Festival mit Gypsy-Klängen, Rumba und Flamenco für die richtige Stimmung auf dem Marktplatz sorgen. Eingeladen ist das gemeinsame Quartett der beiden Musikerlegenden Stachelo Rosenberg und Jermaine Landsberger. Stochelo Rosenberg, Sinti-Gitarrist aus den Niederlanden, gilt nicht nur als der führende Vertreter, sondern sein Name ist gleichbedeutend mit Gypsy Jazz. Seine atemberaubende brilliante Virtuosität und sein extrem melodiöses Spiel erzeugt bei allen Gitarristen rund um die Welt leuchtende Augen. Jermaine Landsberger gilt als stilprägender Pianist und Avantgardist der europäischen Gypsy-Jazz-Szene. Das gemeinsame Quartett der beiden steht unter dem Motto "Gypsy Jazz Today". Ihre Eigenkompositionen greifen die Stilistik Django Reinhardts auf und stellen sie in einen modernen, zeitgenössischen Kontext. Für den rhythmischen Drive sorgen der Münchner Drummer Matthias Gmelin und der europaweit gefragte Stuttgarter Bassist Joel Locher, der ein fester Bestanteil der Gypsy-Szene ist und darüber hinaus auch die Bühnen mit US Stars wie Pee Wee Elis teilt.

Zudem gibt sich das Romeo Franz Ensemble die Ehre. Romeo Franz ist Meisterschüler von Schnuckenack Reinhard, der als großer Geigenvirtuose der Sinti-Musik galt. Franz komponierte die Melodie "Mare Manuschenge", die ein Teil des "Mahnmals der ermordeten Sinti & Roma Europas" in Berlin ist. Das Repertoire des Ensembles ist sehr breit gefächert und beinhaltet Swing Jazz der 30er bis 50er Jahre, Latin, Walzer, ungarische Folklore und eigene wunderschöne Eigenkompositionen.

Das Trio um den jungen Sinti-Gitarristen David Riter verbindet seine musikalischen Wurzeln des Gypsy Swing mit denen des modernen Jazz. Es präsentiert Stücke von Django Reinhardt bis hin zu Thelonius Monk und Stücken des Great American Songbook. In traditioneller europäischer Gypsy-Swing-Manier, ohne Schlagzeug und der Gitarre als rhythmisches Fundament, setzt die Band damit neue Akzente und Maßstäbe.

Die Lokalmatadore des Osnabrücker Gespanns eröffnen den Abend und werden mit Standardnummern aus Swing, Flamenco und Gypsy-Jazz, die immer wieder mit improvisierten Soli angereichert werden, brillieren und für einen stimmungsvollen Einstieg sorgen.

Anschließend kann man ab 23 Uhr in der Lagerhalle mit DJane Annito aus Hannover mit der "Cosmo Club Night" die Nacht mit globalen Sounds von Latin, Balkan, Funk, Soul, Disco, Hip-Hop vor allem aus den afrikanischen Ländern ausklingen lassen.

Den glanzvollen Abschluss bildet schließlich das jährliche Fest der Kulturen am Sonntag, 15. September, rund um den Markt im Herzen der Stadt. Ab 13 Uhr kommen Tausende von Menschen zusammen, um gemeinsam neben 25 internationalen Spezialitätenständen, 40 Informationsständen und vielen Spielmöglichkeiten für Kinder vor allem die internationale Bühnenshow zu genießen. Rund 25 Osnabrücker Kulturvereine bieten Tanz und Musik und laden zum Mitmachen und Feiern ein. Ein besonderes Highlight verspricht der Auftritt der Band "Harmonie" zu werden: Die Gruppe um den bekannten syrischen Nay-Spieler Maher Jarir spielt Eigenkompositionen sowie klassische arabische und klassische europäische Musik und lässt die jeweiligen Sounds neu verschmelzen.

Vor Beginn des Festes lädt der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) um 12 Uhr zu einer geführten interkulturellen Fahrradtour ein. Treffpunkt ist vor dem Haus der Jugend, Große Gildewart 6-9. Die Tour führt ca. 15 Kilometer über verkehrsarme Wege und endet auf dem Fest der Kulturen.