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Delegiertenversammlung: Rente stärken

Kolleginnen und Kollegen diskutieren über das Betriebsrentenstärkungsgesetz

03.01.2019 | Tief empört über das Erstarken der rechten Kräfte zeigt sich Christoph Ehlscheid, Bereichsleiter Sozialpolitik beim IG Metall-Vorstand, auf der Delegiertenversammlung der IG Metall Osnabrück. Und er freut sich, dass es in Osnabrück gelungen ist, für eine Gegenveranstaltung über 500 Personen zu mobilisieren.

Christoph Ehlscheid

Durch eine gute verlässliche Sozialpolitik könne den rechten Kräften der Wind aus den Segeln genommen werden. In Deutschland wurden seit Jahrzehnten an der gesetzlichen Rente Veränderungen vorgenommen, ohne sie grundsätzlich zu verbessern.

Um langfristig den Bestand für die Rente zu erhöhen, ist eine Ausweitung der Versicherung auf alle Erwerbstätigen, zum Beispiel auch auf Berufspolitiker, Rechtsanwälte und Ärzte, von Nöten. In der betrieblichen Altersvorsorge ist mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz das Sozialpartnermodell eingeführt worden.

In der IG Metall wird in allen Gliederungen und auf allen Ebenen über die Vorteile und Nachteile des Modells diskutiert. Auch bei den Delegierten der IG Metall fiel dieses Thema auf fruchtbaren Boden. Ganz eindeutiger Tenor war es, dass die gesetzliche Rente gestärkt wird und dass dafür auch gekämpft werden muss. Jede weitere Erhöhung des Renteneintrittsaltersmuss verhindert werden, aber es muss auch weiter gegen die Rente mit 67 Jahren gekämpft werden.