Startseite

Antikriegstag 2019 in Osnabrück

Nie wieder Krieg – Nie wieder Faschismus

13.08.2019 | Vor 80 Jahren begann am 01. September 1939 der 2. Weltkrieg. In nur sechs Jahren konnte sich ein faschistisches System in Deutschland etablieren, um mit Nationalismus, Rassismus und Kriegstreiberei alles gesellschaftliche Leben zu bestimmten. Täter, Mitläufer und Helfershelfer bedienten die mordende Herrschaft gleichermaßen. Anders denkende, glaubende und vor allem handelnde Menschen, jeder Widerspruch wurde denunziert, verfolgt, und gemordet. Der Kriegsbeginn entfesselte den faschistischen...

Das Programm am 01.09.2019:
11 Uhr Matinee "Der letzte Jolly Boy"
Cinema Arthouse (8,50 / 7,50 €)
Träger des DGB Filmpreises vom Filmfest Emden 2018
D 2018, 106 min, Buch und Regie: Hans-Erich Viet. Mit: Leon Schwarzbaum.
Veranstalter: ver.di, DGB, verdi- Bildungswerk, OFF e. V. und Kooperationspartner*innen
Der Kinofilm ist eine dokumentarische Reise, die den Holocaust Überlebenden Leon Schwarzbaum, Jahrgang 1921, über drei Jahre begleitet. Ein Roadmovie durch deutsche und polnische Geschichte und Gegenwart – mit einem Mann, der als Jugendlicher mit seiner „Boygroup“, den ‘Jolly Boys’, amerikanischen Swing interpretierte.
Im Anschluss findet ein Filmgespräch mit Regisseur Hans-Erich Viet und Leon Schwarzbaum statt.

14 Uhr Demonstration "Nie wieder Krieg – Nie wieder Faschismus!"
Auftakt vorm Rathaus – Demozug bis zum Gewerkschaftshaus

Vor 80 Jahren begannen die deutschen Faschisten den 2. Weltkrieg. Nichts soll vergessen sein. Nicht die Hetze und Kriegstreiberei, nicht die Unterdrückung, Vertreibung und das Morden. Nie wieder war einmal der Schwur. Damals wie heute gilt es. In dieser Verantwortung demonstrieren wir!
Veranstalter VVN-BdA in Kooperation mit dem DGB
 
15 Uhr Eröffnung der Ausstellung von Pro Asyl "Menschen & Würde sind unteilbar!"
Gewerkschaftshaus

Die Lehren aus dem Kampf gegen den Faschismus führten zur UN- Konvention der Menschenrechte und später auch zu ihrer europäischen Fassung. Ein Neubeginn im Zeichen der Unantastbarkeit der Würde der Menschen.
Präsentiert werden die Historie der Menschenrechte und die Gründe, die auch heute im Umgehen mit Flucht und Vertreibung offensiv zu verteidigen. Die Wanderausstellung besteht aus sieben Infotafeln und acht Plakaten. Das Titelthema wird mit der Frage: „Warum wir für die Menschenrechte streiten müssen?“ eröffnet. In Schlaglichtern werden die Historie, das Etablieren und die Bedeutung der Menschenrechte dargestellt. Es folgen kritische Hinweise auf die aktuelle Anwendung und die Aufforderung, die Rechte zu erhalten. Zum Teil tragen die Tafeln QR-Codes für weitere Hintergrundinformationen. Informativ ist auch dazu die Homepage von Pro Asyl.

Die Ausstellung ist im Gewerkschaftshaus vom 02.09. bis 04.10. zu besichtigen. Montags bis donnerstags von 08 bis 17 Uhr, freitags bis 13 Uhr. Nicht an Feiertagen. Der Veranstalter bietet auf Anfrage Führungen an.
Veranstalter: DGB und Kooperationspartner*innen.

… anschließend Antikriegsfest
im Hof des Gewerkschaftshauses

Begegnen und zusammenkommen – ein Teil des Widerstehens gegen Krieg und Faschismus!
Mit Livemusik aus dem Baukasten des Duo „PortAl Formidable“ weiterer Kreativität und Kleinigkeiten.