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Ortsvorstand traf sich zur Klausurtagung

22.09.2020 | Nach einem Rückblick auf ein paar Monate voller außergewöhnlicher Herausforderungen waren sich alle einig: Die IG Metall hat sich als „Ersthelferin“ in der Krise bewährt. Noch ist aber nicht klar, wie der Ausweg aus der Corona-Krise aussehen wird.

Manche Unternehmen waren dabei von der Krise kaum berührt und haben sogar steigende Aufträge. Andere beschleunigen jetzt den bereits begonnenen Prozess der Transformation. Zunehmend mehr Betriebe wollen aktuell die Situation dazu nutzen, tarifliche und betriebliche Standards abzusenken und drohen mit Schließungen, Personalabbau oder Verlagerungen.

Jetzt gilt es, unsere ureigenen Stärken für einen kraftvollen und nachhaltigen Ausweg aus der Krise in Anschlag zu bringen, durch: umfassende Schutzmaßnahmen und Initiativen auf betrieblicher, tariflicher und politischer Ebene. Wichtiger denn je: unser Einstehen und Kampf für eine zukunftsfähige Arbeitswelt, in der gute und sichere Arbeit den Grundpfeiler bildet. Gerade jetzt gilt: »Wenn wir zusammenhalten, ist alles möglich.«

Auch die anstehende Beschäftigtenbefragung sowie die Tarifrunden in den verschiedenen Branchen spielen dabei eine zentrale Rolle. Auch zukunftsweisende Diskussionen und Entscheidungen wurden geführt und getroffen.

Projekt IG Metall vom Betrieb aus denken gestartet!

Allen Beteiligten ist klar, dass die Transformation die Arbeitswelt grundlegend verändern wird. Die IG Metall hat den Anspruch, die Transformation im Sinne der Beschäftigten zu gestalten. Wir wollen auch in Zukunft weiterhin organisationsstark, konfliktfähig und kompetent agieren. Mit dem Projekt "Die IG Metall vom Betrieb aus denken" gehen wir nun in Osnabrück gemeinsam in einen breiten Lern- und Verständigungsprozess.