Diskussionsveranstaltung FRIEDEN SCHAFFEN!

„Frieden kann nicht auf dem Schlachtfeld erreicht werden!“

  • 24.11.2023
  • Aktuelles, Presseinformation, Bildergalerie

Am 23.11.23 hat die IG Metall Osnabrück in Kooperation mit der Erich Maria Remarque Gesellschaft und der Osnabrücker Friedensinitiative zur Debatte um Frieden und Sicherheit eingeladen.

Der prall gefüllte Saal im Haus der Jugend hat gezeigt, wie wichtig das Thema Frieden schaffen in dieser unruhigen Zeit ist. In der Begrüßung stellte der zweite Bevollmächtigte der IG Metall Osnabrück, Nils Bielkine die Positionen der IG Metall klar: „Frieden kann nicht auf dem Schlachtfeld erreicht werden! Daher ist der Schwerpunkt auf diplomatische Lösungen zu legen. Eine einseitige Fixierung der Debatte auf Waffenlieferungen und ein Denken in den Kategorien „Sieg“ und „Niederlage“ ist der falsche Weg, denn Kriege bringen Tod, Zerstörung, Not, Armut und Vertreibung auf allen Seiten.

Zu Beginn hat  Prof. Dr. Peter Brandt, deutscher Historiker und Professor für Neuste und Neuere Geschichte im Ruhestand ein Einstiegsreferat über die Entstehungsgeschichte und die Hintergründe, sowie die Perspektiven im Krieg in der Ukraine gehalten. In der anschließenden Diskussionsrunde stellte der Moderator Sören Haage dem Hauptgast und den anwesenden Bundestagsabgeordneten die Frage, wie die Spirale von immer mehr Gewalt, Tod und Armut durchbrochen werden kann, um fürchterliche Kriege und die Konflikte in der Welt zu beenden. Manuel Gava hat dabei einen sehr eindrucksvollen Einblick in die Arbeit in Berlin gegeben und auch die Schwierigkeit beschrieben, wie die Außenpolitik an seine moralischen Grenzen stößt, wenn es darum geht mit Diktatoren und Autokraten Vereinbarungen zu treffen. Er findet es aber weiterhin notwendig, dass Olaf Scholz versucht mit Herrn Putin zu telefonieren und nicht den Hörer auflegt. Auch Heidi Reichinnek stellte klar, dass Außenpolitik leider ein „Dreckiges Geschäft“ ist und diplomatische Wege die einzige Lösung zur Beendigung von Kriegen sind. Trotz alledem dürfe man nie vergessen, für wen wir Außenpolitik machen, es ist zum Wohl der Menschen und nicht zur Verfolgung von Profitinteressen. Zum Abschluss hat Herr Prof. Dr. Peter Brandt zum Interesse des Publikums noch Einblicke in sein Verhältnis mit seinem Vater Willy Brandt gegeben. Ein durchweg gelungener Abend mit einer interessanten Diskussion. Das große Interesse macht Hoffnung und den Wunsch nach friedlicheren Zeiten deutlich.  

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