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2.450 Menschen – 28 Nationen – 1 Mannschaft

Betriebsversammlung bei VW Osnabrück: Starkes Zeichen gegen Rassismus

02.04.2019 | Die Beschäftigten der Volkswagen Osnabrück GmbH setzten in ihrer Betriebsversammlung am Freitag, 29. März 2019 ein deutliches Zeichen gegen Rassismus, für Respekt, Vielfalt und Solidarität. Damit reihten sie sich ein in vielfältige Aktionen im Rahmen der "Internationalen Wochen gegen Rassismus" in Osnabrück und weltweit.

"2.450 Menschen aus 28 Nationen leisten bei Volkswagen am Standort Osnabrück gemeinsam gute Arbeit. Sie stehen gemeinsam für ihre Interessen ein. Das ist gelebte Vielfalt und Solidarität im Alltag.
Für Rassismus und rechte Hetze ist da kein Platz", betonte Achim Bigus, Sprecher der IG Metall-Vertrauensleute.

Auch die aktuelle Lage im Konzern und am Standort Osnabrück wurden behandelt. Ein Bericht im "Handelsblatt" hatte Osnabrück als "unwirtschaftlich" dargestellt und damit Unruhe und Verunsicherung in der Belegschaft ausgelöst. Betriebsratsvorsitzender Wolfram Smolinski bezeichnete diesen Bericht als "Quatsch". Betriebsrat, IG Metall und Geschäftsführung betonten die feste Eingebundenheit des Standortes Osnabrück in den Volkswagen-Konzern. "Spekulationen über eine Gefährdung unseres Standortes entbehren jeder Grundlage", unterstrich Smolinski.

Der neue Sprecher der Geschäftsführung, Jörg Müller, nutzte die Gelegenheit dazu, sich allen Mitarbeitern vorzustellen.